Faulhaber

Aus dem Ehrenamt wurde ein Produkt.

Nicht als Geschäftsidee. Sondern weil ich die Probleme aus nächster Nähe kannte und irgendwann aufgehört habe, auf eine Lösung zu warten.

DLRG

Ich bin Vorstandsmitglied und Teil des Leitungsteams des Einsatzbereichs bei der DLRG Ortsgruppe Schwerte. Dort übernehmen Menschen Verantwortung neben ihrem Beruf, Abläufe müssen ohne Weisungsbefugnis funktionieren, und wenn es ernst wird, zählt, ob vorher jemand die Organisation gemacht hat.

Das ist eine andere Schule als jedes Führungsseminar. Wer keine Weisungsbefugnis hat, muss Menschen überzeugen — und wer Menschen überzeugen muss, lernt sehr schnell, ob sein Plan trägt.

Dennis Faulhaber in DLRG-Kleidung vor einem Einsatzfahrzeug

Verantwortung, die niemand bezahlt, und die trotzdem verlässlich sein muss.

Warum es die Ehrenamtsapp gibt

Ehrenamtliche Organisationen arbeiten unter zwei Bedingungen, die Standardsoftware selten zusammen bedenkt: Die Arbeit passiert abends und am Wochenende, oft unterwegs — und niemand hat Zeit, eine Anwendung zu erlernen, die für Unternehmen gedacht war.

Was daraus in der Praxis wird, kennt jeder Vorstand: Termine im einen Werkzeug, das Material in einer Tabelle, Protokolle in einem Ablageordner, Absprachen in einer Chatgruppe. Nichts davon ist falsch, und zusammen ergibt es trotzdem ein Bild, das niemand vollständig sieht.

Die Ehrenamtsapp führt diese Stränge zusammen, ohne dass jemand etwas doppelt pflegen muss. Sie entsteht in der Zusammenarbeit mit einer Gliederung der DLRG — also an der Wirklichkeit entlang und nicht am Reißbrett.

Live-Karte · taktisches Arbeitsblatt

Das Arbeitsblatt für die Führungsstufen A und B folgt der Vorlage des IdF NRW. Das ist der Unterschied zwischen einer Karte in einer Anwendung und einem Werkzeug, mit dem eine Einsatzleitung tatsächlich arbeitet.

Live-Karte der Ehrenamtsapp mit taktischem Arbeitsblatt nach der Vorlage des IdF NRW

Fünf Bereiche — und was darunter liegt

Jeder Bereich lässt sich einzeln freischalten: Eine Organisation, die nur Termine und Material braucht, bekommt auch nur das zu sehen. Der sechste Eintrag ist kein Bereich, sondern das Fundament — er ist immer da.

Termine & Aufgaben

Dienste, Übungen und Sitzungen mit An- und Abmeldung, wiederkehrende Termine, Aufgaben mit Verantwortlichen und Fristen. Wer will, abonniert den eigenen Kalender im Telefon.

Material & Inventar

Was ist da, wo liegt es, wem gehört es, wann wurde es zuletzt geprüft. Mit Ausleihe, Prüf- und Defektmeldungen, Beschaffung mit Genehmigung und einer Inventur, die zu zweit läuft.

Sitzungen & Protokolle

Von der Tagesordnung über die Anwesenheit bis zum Beschluss — auch im Umlaufverfahren. Ein Vorgang kann sich über mehrere Sitzungen ziehen, ohne dass sein Faden reißt.

Gefahrenanalyse

Beurteilung nach der bekannten Matrix, mit Maßnahmenkatalog und Wetterlage zum Zeitpunkt. Offline nutzbar — am Einsatzort steht selten eine Verbindung zur Verfügung.

Lagekarte

Koordinaten setzen, taktische Zeichen platzieren, Strecken und Flächen messen, den Verlauf im Zeitraffer nachvollziehen. Ebenfalls offline nutzbar.

Und darunter: die Organisation

Mitglieder, Gruppen und Zuständigkeiten liegen quer unter allen Bereichen. Wer in einer Gruppe ist, sieht deren Termine — ohne dass das jemand pro Bereich noch einmal einstellen muss.

Was in allen Bereichen gleich funktioniert

Der Teil, den man nicht sieht und ohne den eine Anwendung im Alltag trotzdem scheitert.

Eine Maske, kein Suchen

Lesen und Bearbeiten sehen gleich aus — dieselben Felder an derselben Stelle. Gespeichert wird beim Verlassen des Feldes; es gibt keinen Knopf, den man vergessen kann.

Gleichzeitig arbeiten

Wenn zwei Menschen denselben Datensatz bearbeiten, geht die Arbeit desjenigen nicht verloren, der zuerst gespeichert hat. Er wird gefragt, nicht überschrieben.

Am Telefon benutzbar

Nicht „läuft auch mobil", sondern dafür gebaut. Die Anwendung lässt sich wie eine App auf den Startbildschirm legen.

Suchen statt klicken

Eine Suche über alle Bereiche hinweg — und sie zeigt nur, was der oder die Suchende auch sehen darf.

Benachrichtigungen, die nicht nerven

Zusammengefasst statt einzeln, und jede und jeder stellt selbst ein, worüber informiert wird.

Handbuch in der Anwendung

Auf jeder Seite erklärt ein Hinweis, was hier möglich ist — abhängig davon, was die eigene Rolle darf.

Personenbezogene Daten sind bei einem Verein kein Randthema

Eine Mitgliederverwaltung enthält Namen, Anschriften, Erreichbarkeiten und Qualifikationen — von Menschen, die dafür nichts bekommen. Das ist der Grund, warum diese Punkte nicht nachträglich angebaut, sondern von Beginn an eingeplant wurden:

Die Anwendung wird laufend erweitert. Ausfallfreie Aktualisierung und automatisierte Tests vor jeder Auslieferung gehören dazu — auch das merkt man nur daran, dass nichts passiert.

Zugang gibt es organisationsweise.

Es gibt keine Selbstregistrierung. Schreiben Sie mir kurz, um welche Organisation es geht und was Sie ablösen möchten — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob die Anwendung dafür passt.