Nicht als Geschäftsidee. Sondern weil ich die Probleme aus nächster Nähe kannte und irgendwann aufgehört habe, auf eine Lösung zu warten.
Ich bin Vorstandsmitglied und Teil des Leitungsteams des Einsatzbereichs bei der DLRG Ortsgruppe Schwerte. Dort übernehmen Menschen Verantwortung neben ihrem Beruf, Abläufe müssen ohne Weisungsbefugnis funktionieren, und wenn es ernst wird, zählt, ob vorher jemand die Organisation gemacht hat.
Das ist eine andere Schule als jedes Führungsseminar. Wer keine Weisungsbefugnis hat, muss Menschen überzeugen — und wer Menschen überzeugen muss, lernt sehr schnell, ob sein Plan trägt.
Verantwortung, die niemand bezahlt, und die trotzdem verlässlich sein muss.
Ehrenamtliche Organisationen arbeiten unter zwei Bedingungen, die Standardsoftware selten zusammen bedenkt: Die Arbeit passiert abends und am Wochenende, oft unterwegs — und niemand hat Zeit, eine Anwendung zu erlernen, die für Unternehmen gedacht war.
Was daraus in der Praxis wird, kennt jeder Vorstand: Termine im einen Werkzeug, das Material in einer Tabelle, Protokolle in einem Ablageordner, Absprachen in einer Chatgruppe. Nichts davon ist falsch, und zusammen ergibt es trotzdem ein Bild, das niemand vollständig sieht.
Die Ehrenamtsapp führt diese Stränge zusammen, ohne dass jemand etwas doppelt pflegen muss. Sie entsteht in der Zusammenarbeit mit einer Gliederung der DLRG — also an der Wirklichkeit entlang und nicht am Reißbrett.
Das Arbeitsblatt für die Führungsstufen A und B folgt der Vorlage des IdF NRW. Das ist der Unterschied zwischen einer Karte in einer Anwendung und einem Werkzeug, mit dem eine Einsatzleitung tatsächlich arbeitet.
Jeder Bereich lässt sich einzeln freischalten: Eine Organisation, die nur Termine und Material braucht, bekommt auch nur das zu sehen. Der sechste Eintrag ist kein Bereich, sondern das Fundament — er ist immer da.
Dienste, Übungen und Sitzungen mit An- und Abmeldung, wiederkehrende Termine, Aufgaben mit Verantwortlichen und Fristen. Wer will, abonniert den eigenen Kalender im Telefon.
Was ist da, wo liegt es, wem gehört es, wann wurde es zuletzt geprüft. Mit Ausleihe, Prüf- und Defektmeldungen, Beschaffung mit Genehmigung und einer Inventur, die zu zweit läuft.
Von der Tagesordnung über die Anwesenheit bis zum Beschluss — auch im Umlaufverfahren. Ein Vorgang kann sich über mehrere Sitzungen ziehen, ohne dass sein Faden reißt.
Beurteilung nach der bekannten Matrix, mit Maßnahmenkatalog und Wetterlage zum Zeitpunkt. Offline nutzbar — am Einsatzort steht selten eine Verbindung zur Verfügung.
Koordinaten setzen, taktische Zeichen platzieren, Strecken und Flächen messen, den Verlauf im Zeitraffer nachvollziehen. Ebenfalls offline nutzbar.
Mitglieder, Gruppen und Zuständigkeiten liegen quer unter allen Bereichen. Wer in einer Gruppe ist, sieht deren Termine — ohne dass das jemand pro Bereich noch einmal einstellen muss.
Der Teil, den man nicht sieht und ohne den eine Anwendung im Alltag trotzdem scheitert.
Lesen und Bearbeiten sehen gleich aus — dieselben Felder an derselben Stelle. Gespeichert wird beim Verlassen des Feldes; es gibt keinen Knopf, den man vergessen kann.
Wenn zwei Menschen denselben Datensatz bearbeiten, geht die Arbeit desjenigen nicht verloren, der zuerst gespeichert hat. Er wird gefragt, nicht überschrieben.
Nicht „läuft auch mobil", sondern dafür gebaut. Die Anwendung lässt sich wie eine App auf den Startbildschirm legen.
Eine Suche über alle Bereiche hinweg — und sie zeigt nur, was der oder die Suchende auch sehen darf.
Zusammengefasst statt einzeln, und jede und jeder stellt selbst ein, worüber informiert wird.
Auf jeder Seite erklärt ein Hinweis, was hier möglich ist — abhängig davon, was die eigene Rolle darf.
Eine Mitgliederverwaltung enthält Namen, Anschriften, Erreichbarkeiten und Qualifikationen — von Menschen, die dafür nichts bekommen. Das ist der Grund, warum diese Punkte nicht nachträglich angebaut, sondern von Beginn an eingeplant wurden:
Die Anwendung wird laufend erweitert. Ausfallfreie Aktualisierung und automatisierte Tests vor jeder Auslieferung gehören dazu — auch das merkt man nur daran, dass nichts passiert.
Es gibt keine Selbstregistrierung. Schreiben Sie mir kurz, um welche Organisation es geht und was Sie ablösen möchten — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob die Anwendung dafür passt.